Selbermachen (DIY) / 2014-01-06
Das eigene Motorrad lackieren
Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Türkisch verfasst und mithilfe künstlicher Intelligenz übersetzt.
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Da die Schulungen etwas nachgelassen hatten, beschloss ich, die ziemlich heruntergekommene DRZ zu lackieren, um sie zu verschönern und etwas persönlicher zu gestalten. Natürlich gibt es einfachere und günstigere Wege. Ein neuer Plastiksatz oder ein neuer Dekorsatz würde fast dasselbe bewirken. Der Unterschied ist, dass es so persönlicher wird, und ich glaube, dass die eigene Arbeit unsere Verbindung etwas stärken wird. Gleich vorweg eine Warnung: Ein Geländemotorrad zu lackieren, ist am Ende vielleicht keine gute Idee. Es kann zerkratzen, und der Lack kann stellenweise sogar abplatzen. Die Verbrauchsmaterialien können teurer werden als der Austausch der Teile. Bei diesem Projekt sind mir die Kosten ehrlich gesagt ziemlich egal. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich immer noch einen neuen Plastiksatz kaufen.
Als ersten Schritt baute ich die Teile zum Reinigen ab.
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Ich gab dem Whirlpool eine neue Aufgabe. Vorher hatte ich draußen auf dem Balkon versucht, den Schlamm möglichst gründlich zu entfernen.
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Dieses Projekt wird nie fertig... :P
Heute ging es um die Lackiervorbereitung. Bäume, Krabbeltiere und alles Mögliche hatten den Kunststoff ordentlich zerkratzt. Es war ein mühsamer und anstrengender Tag. Meine ungeübten Hände und Finger trugen natürlich auch dazu bei.
Ich begann mit den Reparaturen. Zwei Teile hatten Brüche und Risse. Solche Kunststoffe sind leider so ausgelegt, dass sie chemisch möglichst wenig reagieren, was das Verkleben erschwert. Deshalb verwendete ich einen Klebstoff auf Epoxidharzbasis für meinen ersten Versuch.
Dieses Teil war zuvor schon erfolglos repariert worden:
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Unten ist das andere gebrochene Teil:
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Das Wichtigste beim Spachteln: Je mehr Spachtelmasse man aufträgt, desto mehr muss man anschließend schleifen.
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Nach dem Schleifen des eben gezeigten Teils bleibt nur in den Kratzern Spachtelmasse als Füllung zurück. Ich begann mit Körnung 100, dann folgten 120, 180, 220 und schließlich 360.
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Es sieht schmutzig aus, tatsächlich habe ich aber eine fast glatte Oberfläche hinbekommen. Nach einer Kontrollschicht Grundierung wird wohl noch etwas Schleifarbeit nötig sein. Ich werde immer feiner und möchte vor dem Lackauftrag bei Körnung 440 oder 500 angekommen sein.
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Für heute ist Schluss. Ich bin müde. Für die Feinarbeiten brauche ich auch Tageslicht. Mal sehen, was morgen bringt.
Ich habe eine Kontrollschicht Grundierung aufgetragen:
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Mit der erhofften Faulheit wird es nichts: An fast jedem Teil habe ich ein paar Stellen übersehen:
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Morgen werden diese Stellen gespachtelt und geschliffen, anschließend wird wieder grundiert...
Die Farben sind vorbereitet, jetzt gibt es kein Zurück mehr. Wenn es klappt, kann ich sie allerdings gelegentlich wieder lackieren.
Reparatur und Spachtelarbeiten am Heck sind fertig, es kann kontrolliert werden:
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Die Kühlerverkleidungen nach Reparatur, Kontrolle und Schleifen:
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Der Klebstoff des Dekors hatte den Kunststoff angelöst. Weil die Grundierung das nicht abdeckte, griff ich wieder zur Spachtelmasse:
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Hier ist die Hälfte geschliffen. Je mehr Spachtelmasse, desto mehr Schleifen. Ich bin müde...
Wenn das Wetter mitspielt, hoffe ich, morgen mit dem Grundieren fertig zu werden.
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Ein Beispiel für den Spachtelstaub, der bei jedem Durchgang anfällt. Die Spuren der Suzuki-Gravuren (!) bin ich nun endlich los. :)
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Da ich langsam zum sauberen Lackieren komme und keine richtige Lackierwerkstatt habe, beschloss ich, eine kleine Kabine zu bauen, die Staub und direkte Sonne fernhält und zugleich etwas als Trockenofen dient. Ich hoffe, damit auf der Terrasse arbeiten zu können. Ich werde die Holzleisten zu Hause und andere Materialien verwenden, die ich finde.
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Nach einer kleinen Pause mache ich dort weiter, wo ich aufgehört habe.
Die Lackierkabine ist fertig. Sie ist provisorisch, wird ihren Zweck aber erfüllen:
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Einen Deckel hat sie auch:
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Es ist Zeit für die Grundierung, aber nicht heute. Hauptzweck der Lackierkabine ist der Schutz vor Staub. Die verwendeten Materialien trocknen bis zu einem gewissen Punkt bei steigender Temperatur schneller. Auch dabei hilft die Kabine.
An einigen Teilen nochmals Spachteln und Schleifen:
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Mensch, den Tank haben wir vergessen!
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Er war auch noch randvoll; nicht alles passte in den Reservekanister. Der Tank war schon einmal lackiert worden. Seine Farbe war ohnehin eher küken-gelb. Darunter kamen eine Schicht Grundierung, eine Schicht Spachtelmasse, dann ein anderes Gelb, wieder Spachtelmasse und so weiter zum Vorschein. Ich werde wohl alles entfernen; je mehr ich abtrage, desto mehr kommt nach.
Dieses immer weitere Abschleifen wird mich später einen neuen Tank kosten. Noch weiß ich das nicht und schleife begeistert weiter. Mein Rat: Lasst die Nähte des Tanks möglichst in Ruhe. Eine Reparatur wäre möglich gewesen, aber dazu war ich zu faul; einen Kunststofftank wollte ich ohnehin. Heute hat meine DRZ einen Acerbis-Kunststofftank. :)
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Die übrigen Teile sind nun bereit für den Lack.
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Das sind meine Prachtstücke:
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Das Schleifen des Tanks hat mich viel Mühe gekostet. Schließlich habe ich ihn grundiert:
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Ich habe einen schweren Fehler gemacht! Grundierung und Grundfarbe sind sich farblich sehr ähnlich. Ich kann den Lack auf der Grundierung nur schwer erkennen. Mein Rat: Entweder den Farbton der Grundierung mit einer geeigneten Farbe ändern oder eine Grundierung wählen, die sich von der Grundfarbe unterscheidet. Am oberen Teil seht ihr die Grundierung, am unteren die Grundfarbe:
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Schließlich bekamen alle Teile ihre erste Lackschicht. Wenn ich keinen Fehler mache, geht der Rest vergleichsweise schnell:
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Heute möchte ich die Schichten der Grundfarbe fertigstellen. Ich gehe mal arbeiten. :)
Heute war ich fleißig. Die Grundfarbe ist fertig, und ich habe mit der Tarnung begonnen. Damit das Ganze etwas mehr nach Airbrush aussieht, bin ich vom vorgesehenen Motiv abgewichen, bleibe aber bei denselben Farben.
Die Tarnflecken habe ich etwas verspielter gestaltet:
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Der vordere Kotflügel ist bereit für die dritte Farbe:
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Vielleicht habt ihr die Schablone bemerkt. Ich habe mich gegen Aufkleber entschieden und werde auch diese Motive lackieren.
Mal sehen, was morgen bringt. :)
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Hm, ich glaube, es wird rechtzeitig fertig. Die erste Schicht Klarlack ist drauf:
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Ganz trocken sind sie noch nicht. Die zweite Schicht möchte ich am späten Nachmittag auftragen:
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Die Montage wird frühestens heute Nacht möglich sein, vielleicht erst morgen früh.
Mir ist ein kleiner (!) Unfall passiert. Das Glas mit schmutziger Verdünnung zum Reinigen meiner Pinsel und Lackierpistolen stand am Tischrand. Als ich den Tisch verschob, kippte es über die Teile. Vor Wut stand ich eine Weile da und schrie und brüllte, bis ich tatsächlich keinen Ton mehr herausbekam. Zwei beschädigte Teile lackierte ich komplett neu, die anderen beiden besserte ich aus. Auf dem Bild unten ist das Teil mit dem DRZ -Logo ausgebessert, das andere komplett neu lackiert. Wenn ich morgen den Klarlack auftragen und trocknen lassen kann, ist es Zeit für die Montage. :)
Diesmal habe ich auch mein Glückskleeblatt hinzugefügt. :)
Die Innenseite des Teils über dem Auspuff habe ich mit einem Material ausgekleidet, das hoffentlich die Hitze isoliert:
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Auch die Montage ist fertig. :)
Damit endet dieses Projekt. Danke für eure Geduld und eure Nachrichten, die mir Selbstvertrauen gegeben haben. Als Nächstes sind die Gabelholme dran, aber erst möchte ich ein bisschen fahren. :P